Ponys und Pferde
Verband der Pony- und
Pferdezüchter Hessen e.V.
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SCHAUEN & FESTE
Grandiose Gala vor vollem Haus
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Hessens Jungzüchter eröffnen die Galaschau....


... und gratulieren zum 60- jährigen Verbandsbestehen


Millstone Caerleon an der Hand  von Malte Hoffarth


Welsh B-Bengst Santiago unter dem Sattel von Isabelle Grede


Welsh A- Hengst Oakland in der Kutsche gefahren von Uli Heinzmann


aus dem Team Deutschland, Timo Münch mit seinem Kaltblutgespann


Welsh A- Hengst Branco gefahren von Werner Horchelhahn


Märchenhafte Impressionen durch die fabelhaften Welsh


Die Fjord-Springquadrille- eine Ovation an 60 Jahre Verbandsbestehen


Tanja Hopfengärtner mit Haflingerhengst Steiger

Ein volles Haus und tolle Stimmung prägte sowohl die Frühjahrskörung als auch die Galaschau zum 60- jährigen Bestehen des Verbandes der Pony- und Pferdezüchter Hessen im Pferdezentrum Alsfeld.

Die Eröffnung bildeten die Jungzüchter des Verbandes mit einem phantasievollen Schaubild, bei dem die Mitwirkenden einen Buchstaben auf dem Rücken trugen und in der Schlussaufstellung die Worte : „Herzlichen Glückwunsch“ zu lesen waren.

Nach den Begrüßungsworten durch den Vorsitzenden Kurt Hillnhütter, der alle Ehrengäste, Besucher und Teilnehmer herzlich willkommen hieß, startete ein rasantes dreieinhalb Stunden Non-Stop-Programm.

Das züchterische Entree in die Galaschau gaben 10 Spitzenhengste aus verschiedenen Rassen, die von Zuchtleiter Florian Solle im einzelnen vorgestellt und kommentiert wurden. Vom Körsieger über Bundesprämienhengste bis zum Europachampion reichte die Liste der aufgezählten Erfolge.

Geschäftsführer Klaus Biedenkopf, der die gesamte Veranstaltung organisiert hatte, führte auch gewohnt souverän durch das Schauprogramm, das viele Highlights unter dem Motto: „Faszination Ponys und Pferde aus Hessen“  zu bieten hatte.

Von interessanter Rassevielfalt war die Zweispännerquadrille, die unter der Leitung von Wilhelm Wörner mit insgesamt sechs Fahrern aus ganz Hessen eine Werbung für den gesamten Fahrsport darstellte.  

Vielseitig, charmant und als tolle Kinderponys präsentierten sich zwei Welsh A- Hengste vor der Kutsche und ein Vertreter des Sektion B unter dem Sattel. Auch die sehr schwierige Anspannung eines Random, bei dem drei Ponys voreinander angeschirrt waren, wurde von Tanja Schmelz meisterhaft in Szene gesetzt.

Ein Rückblick in die Zeit der Gallier bot das Schaubild der weltweit bekannten Comicserie „Asterix und Obelix“, das von vielen Reitern und Statisten des RuF Sonnenhof, Reiskirchen unter Leitung von Carmen Grieb liebevoll inszeniert wurde.

Nicht nur die Freunde der Kaltblutpferde sondern auch die vielen fahrsportbegeisterten Zuschauer kamen bei der Vorführung des deutschen Teams der Route de Poisson auf ihre Kosten. Details zu dieser alljährlich in Frankreich stattfindenden Großveranstaltung für Kaltblutgespanne aus aller Welt erläuterte der IGZ- Vorsitzende Karl-Heinrich Schneider.

In dem modernen Märchen „Fabelhafte Welsh“ kam die große Faszination , die von dieser Rasse ausgeht, noch einmal voll zum Ausdruck. Erneut waren es die Jungzüchter unter der Leitung von Claudia Hoffarth, die sowohl ihre Ponys als auch sich selbst fabelhaft in Szene setzten.  

Großen Eindruck konnten auch die Fjordpferde in gleich zwei aufeinander folgenden Auftritten hinterlassen. Geradezu klassisch, zu höfischer Musik wurde mit einem Dressur- Pas de Deux eröffnet. Rasant verlief die dann folgende Springquadrille mit vier Reitern  über bewegliche Hindernisse. Von den Helfern immer wieder neu positioniert , wurde von allen Teilnehmern präzises Reiten in hohem Tempo verlangt. Petra Ohly war nicht nur für die Choreographie der beiden Schaubilder verantwortlich, sondern als Reiterin im Pas de Deux auch selbst aktiv im Sattel.

Ihre Qualitäten unter dem Sattel demonstrierten vier Haflingerhengste als Vertreter der „vielseitigen Blonden“. Vom bewegungsstarken Junghengst bis zum erfolgreichen Dressursportler, den Hanne Strübel in Lektionen der schweren Klasse präsentierte, machten die Teilnehmer Werbung für ihre Rasse.

Faszinierende Gangpferde der Rasse American Saddle Bred stellten Manuela Fries in der klassischen Dressur sowie Dr. Martin Güldner im „Rack“, einer dieser Rasse eigenen, spektakulären Gangart vor.

Während des Aufbaus für das Wettfahren der Einspänner bot Heike Seubert eine herrliche Freiheitsdressur mit einem Pintohengst und der Ziege Linda, von der besonders die jüngsten Zuschauer begeistert waren.

Unter dem Motto „David gegen Goliath“ traten zwei Mini-Shetlandhengste  im Einspänner gegen einen Reitponyhengst und einen Rheinisch-Deutschen Kaltbluthengst in einem rasanten Hindernis-Wettfahren an. Unter frenetischem Jubel der Zuschauer hatten am Ende die „Kleinen“, gefahren von Andrea Anger, mit einigen Sekunden Vorsprung die Nase vorn.

In einem Jungzüchter-Spezial hatte Claudia Hoffarth mit 10 Reitern und zahlreichen  Statisten ein weiteres buntes Schaubild kreiert, das mit bekannten Melodien wie Heidi, Pippi Langstrumpf und Pirates oft the Caribians musikalisch unterlegt war.

Begeistert zeigten sich die Zuschauer auch von der Präsentation Deutscher Reitponys. Sowohl unter dem Dressursattel oder vor der Kutsche als auch mit sensationellen Sprüngen über höchste Abmessungen zeigten fünf Hengste, warum gerade diese Rasse im Sport so begehrt ist.

Südamerikanisches Flair verbreitete die Gruppe Con Brio mit ihren Paso Peruanos. In landesüblicher Ausrüstung und Kleidung zeigten fünf Reiter eine schön kreierte Formation zwischen deutschen und Peruanischen Fahnen zu temperamentvoller Musik.

Unter der Leitung von Sarah Peitzsch stellte das Showteam „Baila Me“ zwei Kaltbluthengste sowie zwei Friesenhengste in einer klassischen Quadrille vor. Sowohl die musikalische Choreographie als auch die Kleidung der Reiterinnen boten eine Zeitreise in die prachtvolle Welt des Barocks. 

In traditionellen irischen Farben präsentierte eine Damenquadrille züchterisch hoch dekorierte Connemara- Hengste. Einstudiert von  Sissi Wirth, hatte diese Formation bereits bei der Hengstparade in Dillenburg überzeugt. In Alsfeld zeigten die Damen mit ihren Falben und Schimmeln eine perfekte Vorstellung.

Zu den absoluten Publikumslieblingen gehörten die Islandfreunde Oberlemp & Friends. Unter dem Motto: „die vier Elemente“  sahen die Zuschauer eine gigantische Show mit vielen Reitern, Tänzerinnen, Stelzenläufern und Gauklern. Die energiegeladene Show hatte die Zuschauer bereits beim Festhallenturnier in Frankfurt von den Sitzen gerissen.

Gleichermaßen viel Beachtung erhielt die One Man Show von Volker Rosenkranz und seinem Kaltbluthengst Filou. Während des Aufbaus des Hindernisparcours für die Viererzugfahrer zeigten beide Ausschnitte aus der täglichen Arbeit im Forst. Die Zuschauer waren beeindruckt von der selbstverständlichen Kommunikation zwischen Fuhrmann und Pferd, die selbst durch eine holzschneidende Motorsäge nicht erschüttert werden konnte.  

Den rasanten Schlusspunkt der großen Galaschau bildeten fünf hessische Topfahrer mit ihren Viererzügen. Rainer Ochs moderierte dieses Spektakel auf sportlich lässige Art. Neben Tanja Schmelz, Theo Habich, Mathias Mader und Mannschaftsweltmeister Thomas Köppen griff Rainer Ochs als Konkurrent sogar selbst in die Leinen. Zwei Runden im eng gestellten Hindernisparcours hatten die Teilnehmer zu durchfahren. Die Zeitresultate aus beiden Runden ergab schließlich die Platzierungsreihenfolge.

Bis zum Schluss begleiteten die begeisterten Zuschauer alle Teilnehmer mit tosendem Applaus während ihrer Showeinlagen.

60 Jahre Verband der Ponyzüchter Hessen! Keine Frage, wer bei der Jubiläumsschau in Alsfeld nicht dabei war, hat etwas verpasst!

VPPH

Alle Fotos: Julia Rau


für Begeisterung sorgten die jungendlichen Teilnehmer in phantasievollen Schaubildern


Ein Spektakel für die Zuschauer: David gegen Goliath. Mini-Shetlandhengst Jeune Noble mit Andrea Anger hat gegen Endrik von Dönitz und Reinald Lückger die Nase vorn


Clarissa Liss setzte den Reitponyhengst King of Dance hervorragend in Szene


Heike Seuberth  begeisterte mit Flash For Fantasy in einer Freiheitsdressur


Für Rasanz sorgten Hessens Spitzenfahrer mit ihren Viererzügen: Teamweltmeister Thomas Köppen mit seinen Fjords


Die Fahrkonkurrenz wurde von den Zuschauern frenetisch begleitet


Für ein energiegeladenes Feuerwerk sorgten die Islandpferdefreunde Oberlemp & friends


Szene aus dem Jungzüchter-Spezial, das Claudia Hoffarth inszeniert hatte


Paso Peruanos stilvoll in Szene gesetzt von der Reitergruppe Con Brio 


Chardonnay übersprang mit Claudia Feldmann mühelos alle Abmessungen


Stefan Schwarz mit seinen Noriker Kaltblütern


die einzige Fahrerin Tanja Schmelz mit ihren Welshponys.


Volker Rosenkranz begeisterte mit seinem Arbeitskollegen Filou beim Holzrücken


Wie aus einem Guss: Die Connemara-Hengstquadrille


In höfischem Look: Das Fjord –Pas de Deux vo Petra Ohly und Marion Zörgiebel


Die Jungzüchter verabschiedeten nach 4 Stunden Non-Stop-Programm ein tolles Publikum


Wilhelm Wörner hatte eine abwechslungsreiche Zweispänner Quadrille einstudiert


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