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33. Bundesschau der IG Welsh
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Vom 14. bis 16. August 2009 war die IG Welsh Gast auf der wunderschönen Anlage des RuF Remlingen bei Würzburg. Trotz der teilweise sehr weiten Anreise, machten sich auch zahlreiche Hessen auf den Weg nach Bayern, um sich der Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und Tschechien zu stellen – und das überaus erfolgreich!

In den Zuchtklassen wurden von Harold Zoet (Ysselvliedt) aus den Niederlanden und Claudia Hoffarth (Millstone), Lohra gerichtet. Die sehr starke Wallachklasse wurde von den Hessen dominiert. Den Sieg sicherte sich Wellberg Tyrion (Sek. D) mit Nicole Stiewe aus Taunusstein.

Dahinter konnte sich Brooks Dorello (Sek. D) mit Sibylle Wirth, Wächtersbach platzieren und Philippa Wedemeyer freute sich mit ihrem kleinen Schimmel Moorwegs Sunny(Sek. A) über einen vierten Platz in dieser großen Klasse.

Bei der Sektion D, den Welsh Cobs, hielt Familie Spengler, Niedenstein die hessische Flagge hoch. Bei den Fohlen konnte Bergtor Mad Max v. H-S Major Tom auf den zweiten Platz traben und seine Mutter, H-S Rachel v. Menai The Rector platzierte sich auf dem dritten Platz in der Klasse der Stuten mit Fohlen.

Das Fohlenchampionat machte der Süden Deutschlands unter sich aus. Amelie Heindl aus Ingolstadt freute sich über den Sieg ihrer kleinen Welsh B-Stute Delay’s Jamie v. Wohldberg´s Violist und Merywens Bacardi v. Brandy´s Boy, ein Hengstfohlen der Sektion A, sicherte den Reservefohlenchampion-Titel für Annette Peterlick aus Baden-Württemberg.

Bundesjugendsieger wurde der einjährige braune Welsh Cob-Hengst H-S Sam v. H-S Morning Star aus der Zucht und in Besitz von Fam. Spiekermann, Bochum vor Akazienhof Miss Tiffany. Die 2-jährige Sektion B-Stute v. Cwtycadno Taliesin stammt aus der Zucht von Familie Lassl, Pöttmes.

Doch damit nicht genug für das Team vom „Akazienhof“. Zusätzlich trabte sich ihr Hengst der Sektion C, Akazienhof Jumping Jack Flash v.  Tyngwndwn Joker bis hin zum Bundesreservegesamtsieger.

Die Sektion A, die Welsh Mountain Ponys, waren auf der Bundesschau – ebenso, wie schon auf der hessischen Regionalschau – die zahlenmäßig am stärksten vertretene Rasse. Trotzdem konnte sich bei den Hengsten der Sektion A ein Hesse an die Spitze setzen.

Victoria’s Omega v. Coed Coch Orig aus dem Besitz von Frank Möller, Spangenberg überzeugte das Richterteam auf ganzer Linie mit Gang, Präsenz und viel Rassetyp, so dass er am Ende des Tages die Schärpe des Bundesgesamtsiegers mit nach Hause nehmen konnte.

Komplettiert wurde der Erfolg von Frank Möller durch einen zweiten Platz einer Tochter seines Hengstes, Exclusiv Beauty, in der Klasse der 1- und 2-jährigen A-Stuten und Hengste.

Doch nicht nur in der Zucht, auch im Sport fuhren die Hessen zielstrebig auf Erfolgskurs. Die Welsh Trophy, eine Kombinationsprüfung aus Dressur, Springen oder Trail, Gelände und Zucht, gewann Sibylle Wirth mit ihrem 18-jährigen Brooks Dorello. So steht der begehrte Wanderpokal, eine schwere Steintrophäe, in diesem Jahr ebenfalls in Hessen.

Aber damit gab sich das Paar aus Wächtersbach noch nicht zufrieden. Mit je einem Sieg in der Freizeitreitergeländeprüfung, dem Welshhunterspringen und dem Geschicklichkeitsspringen fügten Dorello und Sissi Wirth ihrem Pokalsegen noch den zweiten Platz im Springchampionat hinzu. Was für ein tolles Aushängeschild für die Rasse!

Ebenfalls keine Unbekannte, wenn es um Erfolge geht, ist Karin Bardenbacher aus Knüllwald-Hergetsfeld mit ihrem Partbred-Wallach Nino W. In Remlingen fügte sie den Sieg in der 2. Abteilung der Sattelklasse, je einen zweiten Platz in der Freizeitreiterrittigkeit und-vielseitigkeit, je einen vierten Platz in der Freizeitreitergelände- und Welshhunterprüfung und je eine vierte und fünfte Platzierung in den beiden Dressuren der Kl. A ihrer Erfolgsliste hinzu. Diese Vielseitigkeit wurde mit einem dritten Platz in der Welsh Trophy belohnt.

Auch die Jugend nahm einige Schleifen mit nach Hessen nach Hause. Philippa Wedemeyer erritt sich mit Moorwegs Sunny (Sek. A) einen zweiten Platz in der Englischen Führzügelklasse. Außerdem bewies sich Moorwegs Sunny in der Gehorsamsprüfung an der Hand, bei der er seinem Vorführer Sven Wedemeyer einen vierten Platz bescherte.

Im Mini-Trail siegte Katharina Spengler, Niedenstein mit Bergtor Momo (Sek. D) vor Nele Hoffarth, Lohra mit Millstone Voodoo (Sek. Pb). Letztgenannte konnte sich außerdem über einen dritten Platz im Elementarspringen und einen fünften Platz in der neu ins Leben gerufenen Junior Trophy freuen.

Weitere Schleifen fuhren mit Lisa-Maria Kubetz nach Lohra. Ihre Ritte mit Millstone Chapman (Sek. D) wurden mit einem zweiten Platz in der Freizeitreitergehorsamsprüfung, einem vierten Platz in der Sattelklasse und einem fünften in der Freizeitreiterrittigkeit belohnt.

Wir sind stolz auf unsere hessischen Welsh und deren Reiter, Vorführer und Züchter und sind uns sicher, dass wir auch bei der nächsten Bundesschau auf sie zählen können!



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