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Auch bei den diesjährigen Hessenmeisterschaften gaben sie ein mehr als gutes Bild ab und machten überaus positiv Werbung für ihre Rasse.
Bei den Prüfungen der Zweispännerponys ausgetragen in der Klasse S im Rahmenprogramm bei dieser Hessenmeisterschaft in Herchenrode glänzte Ralph Lang (Reichelsheim) mit einem 3. Platz in der Dressur und einem deutlichen Sieg im Gelände. Es ist wahrlich nicht das erste Mal, dass der engagierte Züchter aus dem Odenwald den deutschen Reitponys und anderen Rassen sozusagen „die Fersen zeigt“.
Bei seiner Fahrt glänzten seine Ponys mit enormer Antrittsschnelligkeit und großer Ausdauer. Schade, dass er im abschließenden Hindernisfahren nicht gerade seinen besten Tag hatte.
Seine Führung in der Gesamtwertung musste er dann leider abgeben und kam aber immerhin in dieser Prüfung der schweren Klasse noch auf einen tollen 2. Platz der Kombinierten Prüfung. Ralph Lang ist durch seine jahrelangen Erfolge eine feste Größe im nationalen Spitzenfahrsport geworden.
Auch der Auftritt von Christian Hechler (Michelstadt) verdient alle Anerkennung. Ein 4. Platz im Gelände bedeutete nach Platz 6 im Hindernisfahren und allerdings 26,50 Strafpunkten im Kegelparcours in der Endabrechung Platz 6. Er lag damit nur eine Position vor der jungen Nina Schäfer (Mümlingtal). Im Rahmen der Zweispänner-Hessenmeisterschaften in Viernheim 14 Tage zuvor hatte diese ihren glänzenden Einstieg in die schwere Klasse geschafft.
Mit Platzierungen in der Dressur und auch im Gelände wurden dabei die tollen Leistungen von Ihr und Ihren Fjordpferden honoriert. In Herchenrode für sie Platz 7 in der Endabrechung. Auch bei ihr wie schon in Viernheim deutliche Schwächen im Kegelfahren; aber dies wird bei einigem Training und entsprechender Routine leicht zu verbessern sein.
Erfreulich dabei nicht nur die Leistungen der Ponys unserer Aktiven sondern auch die Tatsache, dass viele Nachwuchsfahrer die Qualitäten dieser Rasse entdeckt haben und davon profitieren. Tolle Fahrer, tolle Ponys das passt zusammen und hat Zukunft.
Thomas Köppen, der Mannschaftsweltmeister und Einzel-Vizeweltmeister des Jahres 2007, war in Herchenrode der große Favorit auf den Titel eines Landesmeisters der Vierspänner und wurde mit seinen Ponys aus überwiegend eigener Zucht dieser Favoritenrolle dann in diesem Jahr wieder einmal überlegen gerecht. Der Landesmeistertitel für ihn mit deutlichem Vorsprung auf Routinier Wilhelm Tischer.
Es ist immer wieder begeisternd zu sehen, mit welch gutem Auge Thomas Köppen es versteht, die Qualität seiner Fjordponys ins rechte Licht zu rücken. Seine starken Saisonleistungen und die Zuverlässigkeit seiner Ponys sind auch der Grund, warum der Fahrausschuss beim Deutschen Olympiadekomitee für Reiterei ihn für die diesjährigen Weltmeisterschaften in Greven nominiert hatte.
Auch für die anstehenden weiteren Höhepunkte der Saison, wie z. B. den Ländervergleichskampf der Zweispänner, greifen die hessischen Honorartrainer gerne auf Fahrerinnen und Fahrer mit Fjordpferden zurück. Dies ist ein Vertrauensbeweis in die Qualität und aber auch in die Leistungsfähigkeit dieser Rasse. Mit Nina Schäfer , Astrid Köppen und Ralph Lang sind nur einige genannt, die bei dieser Veranstaltung Mitte September in Ronneburg die hessischen Farben vertreten und mit Sicherheit wieder einmal mehr Werbung für die Rasse Norweger machen.
Bericht: R. Temporini
Fotos: Jochen Nösinger
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