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Uwe Fuchs holt Kreismeister-Double im Fahren
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Zum zweiten Mal fand am 02. August 2008 die Kreismeisterschaften KRB Wiesbaden-Main-Taunus auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Idsteins statt.

Bei sommerlichen Temperaturen, vielen Wolken und aber nur wenig Regentropfen verfolgten viele Zuschauer spannende Wettkämpfe, insbesondere die am Nachmittag stattgefundenen Hindernisfahrten. Mit ihren Kutschgespannen traten die insgesamt 40 Turnierteilnehmer schon ab sieben Uhr morgens zum Dressur fahren an und präsentierten im Trab und Schritt ihr Können.

Dabei waren Fahrer, Beifahrer, Kutsche und Pferde auffallend elegant unterwegs. „Hut und Handschuhe sind unter anderem Pflicht“, erklärte Theresa Rehberg aus Oberursel, die normalerweise bei Reitturnieren anzutreffen ist und hier zum ersten Mal als Beifahrerin am Turnier teilnahm. Sie gehört zu dem erfolgreichsten Fahrteam dieser Kreismeisterschaften. Denn Uwe Fuchs (RFV St. Georg Oberursel-Bommersheim) sicherte sich mit seinen drei Haflingern nicht nur den Titel des Kreismeisters Pony-Einspänner, sondern auch den Kreismeistertitel der Pony-Zweispänner.

Der Reit- und Fahrverein St. Georg Oberursel-Bommersheim stellt sogar gleich noch eine Meisterin des Kutschfahrens:

Christine Fischer wurde wie auch letztes Jahr souverän mit ihrem Pferd Gorbi Kreismeisterin der Pferde-Einspänner.
Ewald Jacobi vom Reit- und Fahrverein Hofheim e.V. entschied den Zweispänner-Wettbewerb (Pferde) für sich.

Den ersten Platz bei der Dressurprüfung für Pony-Einspänner belegte ebenfalls Uwe Fuchs mit seinem Haflingerdeckhengst Montgomery und Sven Böcking (RFV Dillenburg e.V.) bei den Pony-Zweispännern. Katharina Weber (RSG Auf der Pfingstweide Ober-Erlenbach) sicherte sich den Sieg in der Dressurprüfung Fahrpferde-Einspänner und Ewald Jakobi (RFV Hofheim e.V.) bei den Fahrpferden-Zweispännern. Beim Hindernisfahren siegten Maike Stork (PF Blauer-Steinhof Rossdorf e.V.) bei den Pony-Einspännern, Peter Busch (ZRFV Einrich Katzenelnbogen e.V.) bei den Pferde-Einspännern, Christian Kliem (IG d. Gespannfahrer Wiesbaden) bei den Pferde-Zweispännern.

Diese Prüfung wird auch von den Fahrern als „Kegel fahren“ bezeichnet. Die Geschicklichkeit des Fahrers und der Einklang mit seinen Pferden werden auf die Probe gestellt. Der Parcours bestand aus 13 Kegelpaaren, die 30 cm weiter auseinander stehen als die Breite der jeweiligen Kutsche. Dann wird auf Zeit durch die Kegelpaare gefahren, auf denen oben ein Ball liegt, der nicht herunterfallen darf. Hier dürfen alle drei Grundgangarten gefahren werden und eine beherzte Fahrt hat an diesem Sonntag so manchem Fahrer den Sieg gebracht.


Foto: Archiv VPPH


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