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Der Pony- und Pferdezuchtverband Hessen ist seit 1948 als Züchtervereinigung anerkannt. Mit 1.784 Mitgliedern, 3.166 eingetragenen Stuten und 430 Hengsten aus 40 Rassen ist er der zweitgrößte Ponyverband in Deutschland. Im Jahr 2007 erhielt er die bundesweite Anerkennung, der Tätigkeitsbereich beschränkt sich aber überwiegend auf das Bundesland Hessen. Sitz der Geschäftsstelle ist Griesheim bei Darmstadt.
Die stärkste Rasse in Hessen bilden mit 1.290 eingetragenen Stuten die Isländer. Es folgen die Rassen Fjord mit 542 Stuten, Deutsches Reitpony mit 367 Stuten und Haflinger mit 304 Stuten. Im Jahr 2005 wurde der ehemals Pony- und Kleinpferdezuchtverband erweitert und übernahm die Kaltblut- und Spezialrassen des Verbandes Hessischer Pferdezüchter. Aus den verschiedenen Kaltblutrassen sind gegenwärtig 131 Zuchttiere im Zuchtbuch des Verbandes eingetragen.
Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Pferdezuchtverbände (AGS) organisiert der Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen am 2. und 3. Oktober zum nunmehr 13. Mal die Süddeutsche Ponyhengstkörung. Sie wird gemeinsam ausgerichtet von den Zuchtverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz-Saar und Sachsen-Thüringen und umfasst die Rassen Connemara, Dartmoor, Deutsches Reitpony, Deutsches Classic Pony, Fjord, New Forest, Shetland und Welsh.
Süddeutsche Gemeinschaftsaktion
Im Jahr 2008 fand diese stimmungsvolle Körveranstaltung bereits zum zwölften Mal im Pferdezentrum Alsfeld statt. Über 50 Hengste der genannten Rassen wurden von ihren Besitzern der gemeinsamen Körkommission vorgestellt.
Als Gesamtsieger ging schließlich der Welsh A-Hengst Krebsbachtal Etienne hervor. Mit der höchsten Bewertung des Tages wurde dieser von Norbert Langer im südhessischen Bruchköbel gezogene Palomino-Hengst somit zum Champion der Süddeutschen Körung.
Auch die „Süddeutsche Prämierung“ bereits gekörter und leistungsgeprüfter Ponyhengste in Alsfeld hat inzwischen Tradition. Hier siegte im Jahr 2008 der in Thüringen gezogene Reitponyhengst Mr. Tarek v. Top Mariano (Heike Hörnlein, Oberpörlitz). Bester Fjordhengst einer mit der Interessengemeinschaft (IGF) neu organisierten Körung wurde der von Elisabeth und Reinhold Eitenmüller gezogene Valon v. Valoer Halsnaes im Besitz der Zuchtgemeinschaft Scharf, Habichtswald.
Regelmäßig im Vorfeld der gemeinsamen süddeutschen Hengstkörung findet die regionale hessische Körung für Gangpferde, Kaltblüter und Spezialrassen statt.
Fast alle Islandhengste absolvieren auch vor Ort ihre Jungpferdeprüfung gemäß IPO. Zwei Hengste brachten diesmal ihr Prüfungsergebnis schon mit, darunter der Hengst Oktan frá Hestheimum
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